Belastende Erfahrungen behutsam bearbeiten – mit Vorbereitung, Begleitung und Raum für Ihr eigenes Tempo.
Was bedeutet EMDR?
EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“. Die Methode wurde zur Behandlung von Traumafolgen entwickelt. Sie verbindet die gezielte Arbeit mit belastenden Erinnerungen mit einer wechselseitigen Stimulation, zum Beispiel durch angeleitete Augenbewegungen. Ziel ist es, die mit einer Erinnerung verbundene Belastung zu verringern.
Wann kann EMDR infrage kommen?
Besonders gut untersucht ist EMDR bei Erwachsenen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Ob die Methode bei Ihrem Anliegen sinnvoll ist, klären wir anhand Ihrer Vorgeschichte, Ihrer Beschwerden und Ihrer aktuellen Stabilität. Nicht jedes Anliegen aus dem Behandlungsspektrum wird mit EMDR behandelt.
Wie läuft die Behandlung ab?
EMDR bei Kindern und Jugendlichen
Bei jungen Menschen wird die Vorgehensweise an Alter und Entwicklungsstand angepasst. Spielerische Elemente und die Einbeziehung einer vertrauten Bezugsperson können dazugehören. Zunächst stehen Sicherheit und ein tragfähiger Kontakt im Mittelpunkt. Ob und wie EMDR eingesetzt wird, wird individuell geprüft; die wissenschaftliche Datenlage ist nicht für alle Altersgruppen und Beschwerden gleich.
Hypnotherapie und EMDR – was passt zu mir?
Beide Methoden haben ihren Platz in meiner Praxis. Sie müssen sich vor dem Erstgespräch noch nicht entscheiden. Wir besprechen gemeinsam, welche Vorgehensweise zu Ihrem Anliegen passt und ob eine Kombination sinnvoll ist.
Die Arbeit mit belastenden Erinnerungen kann vorübergehend intensive Gefühle auslösen. Deshalb gehören Vorbereitung, vereinbarte Pausen und eine sorgfältige Nachbesprechung zur Behandlung. Dauer und Verlauf sind individuell.
Häufige Fragen zu EMDRErstgespräch vereinbarenMehr über Hypnotherapie
Weiterführende Informationen: EMDRIA Deutschland · EMDR bei Kindern